Das Rechte Auge des Horus

Während der Herrschaftszeit Echnatons in Ägypten vor ca. 3500 Jahren gab es eine Mysterienschule, die dazu diente, Menschen wieder zu Ihrer verlorengegangen Verbindung zu Gott und zum Aufstieg in höhere Bewußtseinsebenen zurückzuführen. Diese Schule bestand aus zwei Teilen, die ursprünglich je 12 Jahre dauerten. Der eine Teil war das linke Auge des Horus und diente der Schulung und dem Verständnis des Emotionalkörpers. Der andere Teil dem mentalen Verständnis, daß alles eins ist. Sein Name war: "Das Rechte Auge des Horus"


Um einen kleinen Einblick in diese Schule zu geben und Deinen persönlichen Erinnerungsprozeß auszulösen, sind hier die ersten Schritte der Schöpfung dargestellt. In diesem Fall sind die paar Sätze, die auf der Einstiegsseite über heilige Geometrie gesagt wurden besonders wichtig.

Die Leere

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nach dem in Ägypten gelehrten System begann alles in der Großen Leere. Der Raum ist nicht vorhanden, da es keinen Maßstab und niemanden, der den Raum beobachtet, gibt. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet sich Gott, Geist oder der Schöpfer, sich selber zu erfahren. Er teilt sich und geht mit einem Teil in die Leere hinein. Dieser Schritt ist nicht mit einer Trennung der beiden Teile verbunden, sondern beide Teile waren, sind und werden immer miteinander verbunden bleiben.

Der Punkt

 
     


 

 

Der Punkt hat keinerlei Ausdehnung in den Raum hinein. Er ist also nicht vorhanden und doch notwendig, damit sich Geist überhaupt manifestieren kann. Ein Raum ist immer nur dann möglich, wenn es auch einen Beobachter bzw. einen Maßstab gibt. So wie wir heute unsere Entfernungen nur als Relativmaß einer einmal definierten Länge bestimmen können, so läßt sich auch im absoluten Nichts keine Dimension oder Maß finden.



Um überhaupt einen Maßstab zu erhalten, projiziert sich Geist in alle sechs Raumrichtungen. Dabei ist es egal, wie weit das ist, da es zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Entfernungen gibt.
Stell dir vor, du befindest dich in einem dunklen, absolut lichtfreien Raum. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich ein kleines Stück nach außen zu projizieren und zu fühlen, ob sich dort ein Objekt befindet. Wenn du dich  im 3-dimensionalen Raum bewegst, gibt es sechs Richtungen für dich:

Links, Rechts, Vorn, Hinten, Oben, Unten

Und das war die Bewegung von Geist. Und es ist genau das Gleiche, was verschiedene Völker, die eine intensive Naturverbindung haben, heute noch tun. Um einen Raum für  eine Zeremonie zu schaffen, rufen sie die vier Himmelsrichtungen, Mutter Erde und Vater Geist an.

Der nächste Schritt besteht jetzt darin, sich von jedem Endpunkt zu allen Anderen zu projizieren.


Der Körper, der dabei entstanden ist, ist ein Oktaeder.

Der nächste Schritt, der darauf folgt ist, die Rotation um alle Achsen des neu erschaffenen Körpers und Maßes. Es entsteht eine Kugel.


Dieser Schritt ist recht interessant. Nach dieser Betrachtungsart ist das Erste, was der Geist in der großen Leere geschaffen hat, ein männliches Objekt und erst dann entstand ein weibliches.


Jetzt wo der Raum erschaffen ist, hat Geist viele Möglichkeiten, sich zu bewegen. Was er oder wir gewählt haben, waren zwei einfache Regeln:

1. Bewege dich immer zu dem letzten neu geschaffenen Objekt.

2. Tue das, was Du bereits gelernt hast.

Und das haben wir getan. Es ist ein einzelner Schritt, der alles gravierend ändert.

 

Der erste Tag der Schöpfung

Geist hat sich also an die Oberfläche der Kugel projiziert und den Vorgang der Erschaffung einer Kugel wiederholt. Dabei ist wieder ein neues Objekt entstanden. 

In der Seitenansicht ist nur eine Linie zu erkennen. Dreht man jedoch die Darstellung um 90° und schaut von oben darauf, dann ist deutlich der türkise Kreis zu erkennen, der neu entstanden ist:

 

 

 

 

 

 

Die Überschneidung der beiden Kreise hat einen besonderen Namen: Vesica Pisces - Die Fischblase

Die Fischblase taucht in allen großen Kulturen der Welt auf. Zum Beispiel wird bei den Druiden die Mistel, das heilige Kraut, das der Druide nur mit weißen Handschuhen und einer Sichel aus Gold an ganz bestimmten Tagen des Jahres schneiden durfte, gleichgesetzt mit der Fischblase. In Glastonburry befindet sich auf dem Deckel des Brunnens, in dem sich der Legende nach der heilige Gral befindet, obige Darstellung der zwei sich durchdringenden Kreise. In der Ikonographie sieht man sie sehr oft als Heiligenschein oder Mandorla. Auch heute noch trifft man die Vesica Pisces als bekanntes Merkmal an Bauwerken der Spätgotik.

Der zweite Tag der Schöpfung

Und so bewegten wir uns mit jedem Schritt entlang der ersten Kugel. Mit jedem Schritt wurde aber auch die Vielfalt der Schöpfung größer. Deswegen werden in der Geometrie den einzelnen Schritten die einzelnen Tage der Schöpfung aus der Bibel zugeordnet.

Der dritte Tag

Der vierte Tag

Der fünfte Tag

Der sechste Tag

Mit dem sechsten Tag ist die eigentliche Schöpfung vollendet. Danach folgen weitere Schritte und Projektionen nach außen, die letzten Endes alle Objekte unserer Realität beschreiben. 

Flower of Life - Die Blume des Lebens

Die Blume des Lebens ist die Essenz aller Darstellungen der Heiligen Geometrie. In Ihr ist die gesamte Realität verschlüsselt. Von einem einzelnen Atom bis zur größten Galaxie.

Heilung

Glückwunsch! Nachdem Du jetzt die ersten Schritte der Schöpfung vollzogen hast, können wir uns jetzt der nächsten Stufe, den ersten begreifbaren Objekten, zuwenden.

Adresse

Pythagoras Institut Dresden (Büro)
Andreas Beutel
Dorfstraße 20 a
01257 Dresden
Tel.: 0351 268 47 34

Klangraum der Stille

Das Seminarzentrum am Großen Garten

Bodenbacher Straße 7
01277 Dresden

Pythagorasplanet

Der Shop des Pythagoras Institut
 
Bücher, DVDs, Meditationshilfen, Seminarbuchung, Zometool Geometriebaukästen